Jahresberichte 2022 | WSCA Online
28.11.2022

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Protokoll vom 05.11.2022

Jahresberichte 2022

Jahresbericht der Präsidentin 2022

Wieder ist ein Jahr vorbei und ich möchte euch von meinem sechsten Jahr als Präsidentin des Wassersportclub Albis berichten.

Dieses Jahr war für mich persönlich geprägt von zwei grossen Anlässen, an welchen ich unseren WSCA vertreten durfte.Das Vereinsjahr 21/22 begann für mich mit grosser Ungewissheit betreffend Planung der kommenden Anlässe, da wir immer noch mit den strikten Vorschriften der Pandemie zu kämpfen hatten.

Bereits im Jahr 2019 hatte ich der RZO (Regionalverband Zentralschweiz Ost) zugesagt, die alljährlich stattfindende Delegiertenversammlung, zu organisieren und durchzuführen. Leider wurde diese Veranstaltung im Jahr 2020 abgesagt, d.h. schriftlich durchgeführt. Und nun standen wir wieder einmal mehr vor der Frage: findet der Anlass statt? Als ich anfangs Oktober endlich das OK bekam, musste ich mich regelrecht «sputen», um für den Anlass Ende November bereit zu sein. Von Woche zu Woche wurde der Anlass umfangreicher, aufwendiger und grösser geplant und man entschied, da jetzt zwei Jahre Pause war, etwas richtig Grosses auf die Beine zu stellen! Da kann ich nur sagen: Herzlichen Dank Corona!

Plötzlich waren Ehrengäste aus der Schwimmszene vorgesehen und es wurden Ehrungen sowie Verdankungen der letzten zwei Jahre nachgeholt. Das hiess für mich, neben der Suche einer geeigneten Location und dem zusammenstellen der Menüs, geeignete Geschenke zu organisieren, einerseits für die Geehrten aber auch sogenannte «Give-aways» für alle Anwesenden mit dem Wunsch: es solle doch etwas aus unserer Region sein! Und nochmals «DANKE»! Was bitte bekommt man den «Typisches» aus Ottenbach? Na klar! Im November gibt’s «Spräggele-Schoggi» nach dem alten Brauch der «Spräggele». Die Auswahl der Präsente fand grossen Anklang und alle Gäste wollten selbstverständlich wissen, was das für ein Brauch in unserem Dorf sei. Ottenbach hinterliess einen bleibenden Eindruck.

Im Vorfeld für diesen Anlass durfte ich an die SM in Sursee, um Lisa Mamiè das Präsent für die Ehrung zu überreichen. Leider konnten Lisa Mamiè und Maria Ugolkova nicht persönlich an der Delegiertenversammlung dabei sein, um für ihre Spitzenleistung an der Europameisterschaft und den Olympischen Spielen geehrt zu werden. Dafür nahm Antonio Djakovic die Einladung an und war Gast an unserem Tisch. Endlich war der grosse Tag da und unser Team vor Ort bestand aus Peter als Tagesaktuar, Yannic als «rechte Hand» des RZO-Präsidenten und mir als Tagespräsidentin. Es war ein gelungener und interessanter Abend mit einem leckeren Essen, zufriedenen Gästen und einem feinen Cognac im kleinen Kreis zum Abschluss. Als Fazit kann man sagen, trotz nervenaufreibender Zeit konnte ich durch diesen Anlass viel erleben und unseren Verein etwas bekannter machen und sei es nur durch die «Spräggele».

Unsere Clubmeisterschaft fand leider nochmals ohne Zuschauer statt, aber wir hatten bereits Routine und es war weder für die SchwimmerInnen noch für das WSCA-Team ein Problem. Umso erfreulicher war es, dass wir die Rangverkündigung der Clubmeisterschaft wieder mit Zuschauern durchführen durften. Es ist doch einfach eine andere Atmosphäre, wenn die Eltern und Geschwister mit dabei sind!

Ab dem 21. Februar wurden offiziell alle Coronamassnahmen aufgehoben. Es konnten ab sofort wieder alle Anlässe wie eh und je stattfinden.

Im Frühling durfte ich nach Ittigen, Bern fahren, um an der Delegiertenversammlung von «Swiss Aquatics» teilzunehmen. Dort treffen sich alle vier Wassersportarten (bestehend aus Diving, Swimming, Waterpolo und Artistic Swimming) aus der ganzen Schweiz. Nach einem langen und intensiven Tag fanden am späteren Nachmittag die Ehrungen der Vereine statt. Ich durfte für unser 50-jähriges Vereinsjubiläum ein Diplom in Empfang nehmen und wiederum konnte ich mit unserem Verein etwas «Präsenz» markieren. Zudem waren doch einige Personen erstaunt, dass sich ein «so kleiner» Verein so lange in der Schweizer Schwimmszene durchsetzen kann. Ich verwies auf mein engagiertes WSCA-Team und ja: ich war sehr stolz und prahlte ein bisschen....

Als Richterin oder als Begleitperson konnte ich an den meisten Wettkämpfen mit dabei sein. Es macht mir immer grosse Freude und es erfüllt mein Präsi-Herz mit Stolz, die Fortschritte der einzelnen SchwimmerInnen zu beobachten und zu verfolgen.

Kurz vor den Sommerferien organisierten wir in Zusammenarbeit mit der Raiffeisenbank Oberlunkhofen, den «Stigeli-Sprint» im Freibad «Stigeli» in Affoltern a.A. Der WSCA war verantwortlich für den Schwimmwettkampf am Morgen, welcher bei besten Wetterverhältnissen durchgeführt werden konnte. Am Nachmittag fanden dann unter der Herrschaft der Bank die Wasserspiele wie z.B. der «Arschbombenkontest» oder die «Glace Challenge» statt. Alles in allem ein gelungener und spassiger Anlass mit Wiederholungsbedarf im Jahr 2023.

Gleich eine Woche nach den Sommerferien fand unsere Papiersammlung statt. Dies war der letzte Anlass in unserem Vereinsjahr. Ich staunte nicht schlecht über den Einsatz aller grossen und kleinen Helfer. Aber am meisten beeindruckte mich ein Grossvater, welcher aus dem Ausland zu Besuch bei seiner Familie war und unbedingt einen solchen Vereinsanlass miterleben wollte. Mit einem Schweizer-Cäppi auf dem Kopf und mit viel Enthusiasmus folgte er unseren Anweisungen und hatte, so schien es zumal, viel Spass mit uns.

Dies war mein persönlicher Rückblick auf mein sechstes Amtsjahr als WSCA-Präsidentin. Mit grossem Elan und Motivation blicke ich auf das kommende Vereinsjahr und freue mich, dass Ihr alle mit dabei sein werdet!

Ich möchte mich bei meinen beiden Vorstandskollegen für die angenehme Zusammenarbeit bedanken. Unzählige Stunden in freiwilliger Arbeit für unseren Verein zu arbeiten, die Freizeit nach unseren Anlässen und Sitzungen zu koordinieren, ist nicht selbstverständlich und ich danke euch zwei herzlich für den respektvollen Umgang miteinander.

Selbstverständlich möchte ich mich auch bei dem ganzen Trainerteam bedanken. Ich finde es immer wieder beeindruckend, wie ihr euch untereinander organisiert, abtauscht und grundsätzlich für jede Herausforderung oder Problem eine Lösung findet. Ebenso gilt dies für alle meine «Helferlein» im Hintergrund. Mit viel Liebe und grossartigen Ideen werde ich von euch unterstützt und dafür danke ich euch von Herzen. Ich bin sehr stolz auf «mein» WSCA-Team!

Yvonne Petrovic-Denzler
Präsidentin WSCA

Jahresbericht Gruppe 1 und Wettkampf

Glücklicherweise war das vergangene Vereinsjahr aus schwimmerischer Sicht wieder ein fast normales Jahr. Es konnten fast alle Wettkämpfe durchgeführt werden, wenn auch Im Herbst 2021 und im Winter 2022 noch mit Schutzmassnahmen. Wir durften das Bad wieder das ganze Jahr nutzen. Und wir hatten selbst glücklicherweise nicht zu viele Ausfälle.

Die Wettkampfsaison begann am Piranha-Cup in Bremgarten mit einer wahren Medaillenflut. Der WSCA konnte 29 Medaillen erkämpfen, darunter 9 in Gold. So ging es natürlich nicht weiter. Die Entwicklung der Leistungen zeigte aber stetig nach oben. Vor allem die jüngeren im Team machten grosse Fortschritte. Bei den älteren sind verständlicherweise die grossen Sprünge eher selten. Das Schluefi-Meeting war nochmals ein Medaillen-Highlight mit total 19 Medaillen, wovon 6 in Gold. Sicher war aber auch der Christmas-Cup in Uster auf höchstem Niveau, die Teilnahme von Leonie, Lea und Yannic am High-Point Meeting in Oerlikon und das Eulach-Meeting mit Finalteilnahmen und einer Bronze-Medaille von Leonie absolute Höhepunkte. Im Sommer normalisierte sich die Lage mit den Freiluft-Wettkämpfen dann ganz. Wir erlebten tolle Wettkämpfe in Burgdorf (mit 4 Medaillen), in Suhr und in Langenthal bei immer gutem Wetter und mit toller Stimmung im Team. Die Saison wurde durch Lea mit der Teilnahme an den Langbahn Schweizermeisterschaften in Sursee über 50 Meter Brust abgeschlossen. Nach 17 Jahren war dies die erste Teilnahme des WSCA an schweizerischen Titelkämpfen und nach 20 Jahren das erste Mal an offenen Schweizermeisterschaften.

Im Training war zu beobachten, dass der Einsatz recht gut stimmte. Die Schwimmer*innen, die auch regelmässig und teils erfolgreich an Wettkämpfen teilnehmen, waren auch sehr regelmässig im Training und haben diszipliniert trainiert. Es zeigt sich, dass das Training Voraussetzung für den Erfolg an den Wettkämpfen ist. Auch die Disziplin im Training war in diesem Jahr sehr lobenswert. Wir können uns in Gruppe 1 recht gut auf die Trainingsinhalte und die technischen Korrekturen konzentrieren und müssen glücklicherweise nicht mehr den Grossteil unserer Energie dafür aufwenden, dass der Trainingsbetrieb funktioniert. Das ist sehr erfreulich und bleibt hoffentlich so. Es zeigt sich auch bei der Trainingspräsenz, dass viele Schwimmer*innen recht oft im Hallenbad waren. Leonie (132 von 165 Trainings), Cora (126) und Sophia (122) führen diese Rangliste an. Manchmal führen jedoch äussere Umstände wie Krankheit, Verletzung oder Schule zu Trainingsausfällen, die nichts mit mangelnder Disziplin zu tun haben.

Nun sind wir bereits gut ins neue Vereinsjahr und die neue Wettkampfsaison gestartet und freuen uns, mit einem tollen und disziplinierten Team, auch mit neuen jungen Schwimmer*innen, wieder ein erfolgreiches Jahr mit ganz viel Spass, vielen Highlights und vor allem einen guten Team zu verbringen.

Ich möchte mich auch ganz herzlich bei den anderen Trainer*innen der Gruppe 1, Dawn und Simon, für ihren Einsatz bedanken.

Urs Künzler

Jahresbericht Gruppe 2

Zusammen mit Alexia durfte ich die Trainings der Gruppe 2 während dem ganzen Vereinsjahr betreuen. Wir trainierten jeweils am Dienstagabend 1 Stunde und am Samstag 1,5 Std im Wasser, kurze Trockentrainings gibt es momentan keine, sind aber in Zukunft geplant. Wir haben uns vor allem auf die Schwimmstile Crawl, Brust und Rücken konzentriert. Insbesondere haben wir die Starts und die Wenden erklärt, gezeigt und geübt da es vor allem bei den Wenden an einem Wettkampf häufig deswegen Disqualifikationen gibt. Da in der Gruppe 2 alle irgendwann ihren ersten Wettkampf bestreiten werden, fanden wir es wichtig, dass unsere WSCA-Schwimmer bestens vorbereitet sind und nicht am ersten Wettkampf eine grosse Enttäuschung erleben. Ich bin sehr positiv überrascht über die

Trainingsdisziplin und die Fortschritte meiner Schwimmer und Schwimmerinnen, eine kleine Pause zwischen den Längen, mit einem kurzen Gespräch mit dem Trainingspartner muss manchmal sein. Darum gehe ich sehr motiviert und mit grosser Freude in die neue Saison und ich bin mir sicher, dass wir mit einer coolen und lässigen Art zusammen viel erreichen können.

Ich möchte mich bei Alexia herzlich für die Einführung in das Traineramt bedanken. Ich freue mich, diese Arbeit weiterzuführen, indem ich meinen neuen 1418 Coach in der neuen Aufgabe unterstützen möchte und für sie da sein werde.

Zum Schluss möchte ich noch die Schwimmer und Schwimmerinnen erwähnen mit der meisten Trainingspräsenz:

  1. Hamza 76% der Trainings besucht
  2. Malou und Maurice 72% der Trainings besucht
  3. Adrian Hay 68 % der Trainings besucht

Yannic Petrovic

Jahresbericht Gruppe 3

Zurzeit besteht die Gruppe 3 aus 20 aktiven SchwimmerInnen, davon 12 Mädchen und 8 Knaben. Per August 2022 sind viele neue motivierte Kinder in die Gruppe 3 eingetreten, was uns sehr freut. Natürlich musste ich auch dieses Jahr einige meiner SchwimmerInnen der Gruppe 2 übergeben. Im Zusammenhang mit dem Wechsel in die Gruppe 2 und den Neueintritten, entstand anfangs eine gewisse Unruhe welche sich aber nach einigen Trainings beruhigte. Jeder SchwimmerInnen musste sich neu orientieren und seinen Platz in der Gruppe finden.

Die Gruppe 3 hat jeweils 1 Training pro Woche, welches immer am Samstag stattfindet. In unseren Trainings befassen wir uns vor allem mit den Schwimmlagen Crawl und Rücken. Dazu gehört das Techniktraining, das Schnelligkeitstraining und das Ausdauertraining. Wenn diese Techniken etwas Routine werden, befassen wir uns mit der Schwimmlage Brust und dem Delfinbeinschlag.

Seit den Sommerferien haben wir uns mit den Vorbereitungen für die Clubmeisterschaft beschäftigt. Wir haben intensiv die Crawl- und Rückenwende angeschaut und geübt und genauso haben wir es mit den Startsprüngen gemacht. 

In der Gruppe 3 haben zwischen den Herbstferien 2021 und den Sommerferien 2022 27 Trainings stattgefunden. Matilda Müller und Léon Suter waren mit 19 Trainings am häufigsten mit dabei. Learta Ahmeti besuchte 18 Trainings, Larissa Künzler und Patrice Gurtner besuchten 17 Trainings. Auch die anderen Schwimmerinnen und Schwimmer waren sehr regelmässig in den Trainings und haben eine großartige Leistung erbracht.

Ich schätze es sehr, dass die Kinder von ihren Eltern sehr zuverlässig für die Trainings abgemeldet werden, so kann ich die Trainings besser planen, gestalten und vorbereiten. Was in letzter Zeit sehr häufig vergessen ging, waren die Schwimmbrillen und die Badekappen. Ich bitte euch als Eltern, als Unterstützung, darauf zu achten, dass in der Schwimmtasche eine angepasste Schwimmbrille und eine Badekappe eingepackt sind.

Durch die grossartige Unterstützung meiner beiden Hilfstrainer, haben wir immer genügend Zeit, um auf die Bedürfnisse der einzelnen Kinder einzugehen. Ich danke Leandra und Iloy für ihre großartige Unterstützung in jedem Training.

Chiara de Pretto

Yvonne Petrovic

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