Protokoll vom 15.11.2025
Jahresberichte 2025
Jahresbericht der Präsidentin 2025
Wieder ist ein Jahr vorbei und ich möchte euch von meinem neunten Jahr als Präsidentin des Wassersportclub Albis berichten.
Wie jedes Jahr ist der Herbst für mich als Präsidentin voll mit Anlässen und Verpflichtungen bei uns im WSCA, es stehen aber auch einige Versammlungen unserer Dachverbände an. Leider auch ausserordentliche Versammlungen von Swiss Aquatics da man sich bei gewissen finanziellen Forderungen gegenüber uns Vereinen nicht einig ist. Ich habe bereits letztes Jahr in meinem Jahresbericht kurz darüber erzählt. Nun schliessen wir kleineren Vereine uns zusammen und wir versuchen, uns dem Ganzen zu widersetzen.
Speziell für unseren Verein war, dass wir unsere alljährliche Clubmeisterschaft nach Mettmenstetten verlegt haben. Da man in unserem Hallenbad in Ottenbach die Startblöcke im Sommer 24 abmontiert hat, wäre ein Vergleich mit alten Zeiten und Clubrekorden zu Zeiten mit Startblöcken unfair. Somit nutzten wir die Möglichkeit und das Angebot, dass wir in Mettmenstetten mit vielen Zuschauern und guter Laune unsere Clubmeisterschaft mit grandiosen Zeiten durchführen konnten. Ein herzliches Dankeschön an unseren Trainer Simon und an die Schwimmschule von Hans Schmutz für diese Gelegenheit. Durch diese Änderungen liess sich unsere Generalversammlung zeitlich nicht wie gewohnt nach diesem Anlass durchführen Somit haben wir diese für uns wichtige Veranstaltung um eine Woche, im Anschluss an das Chlaus Schwimmen, verschoben. Dies führte dazu, dass unglaublich viele Anwesende im Saal waren, was mich sehr positiv stimmte.
Während dem Vereinsjahr fanden die jährlich wiederkehrenden Anlässe und Wettkämpfe statt. Für das Trainingsweekend Ende März haben wir uns etwas Besonderes ausgedacht, denn da entstand aus einer Not heraus, eine coole Idee für einen Trainingstag auf dem Campus Sursee! Da die Schule- und Gemeinde Ottenbach im Jahr 2024 entschieden haben, dass am Sonntag das Bad nicht mehr genutzt werden kann, weil das Wasser sich regenerieren muss, mussten wir für unser Trainingsweekend, das von Freitagabend bis Sonntagabend dauert, eine Lösung finden. Wir verlegten unser Sonntagstraining nach Sursee und trainierten in einer Anlage welche uns so viel Möglichkeiten und Variationen bot wie z. B. eine 50 Meter Bahn, was für unser SchwimmerInnen eine einmalige Gelegenheit war. Somit waren wir optimal für die Aussenwettkampf Saison vorbereitet. Durch diese Verschiebung konnte jedoch unser Sponsorenschwimmen welches alle zwei Jahre stattfindet, nicht durchgeführt werden.Dieses wurde auf einen späteren Zeitpunkt verlegt.
Ansonsten war ich während des Jahres ausschliesslich mit der Suche nach Trainingsmöglichkeiten während des Hallenbadumbaus beschäftigt. Ich benötigte sehr viel Zeit um die verschiedenen Angebote abzuklären und Offerten einzuholen. Die ganze Koordination war sehr zeit- und nervenaufwendig.
Im Grossen und Ganzen kann ich sagen, dass mein Vereinsjahr, trotz der Hindernisse die uns immer wieder von verschiedenen Seiten auferlegt wurden, angenehm und zufriedenstellend war und ich blicke voller Freude und Motivation in das kommende, für uns spannende WSCA-Jahr.
Dies war mein persönlicher Rückblick auf mein neuntes Amtsjahr als WSCA-Präsidentin.
Herzlichen Dank an meine zwei Vorstandskollegen, wir haben ein sehr gut organisiertes und angenehmes Jahr miteinander erlebt. Ebenso ein grosser Dank an das gesamte Trainerteam inkl.1418 Coaches. Ich bin immer wieder positiv überrascht, wie ihr euch untereinander organisiert und auf neue Herausforderungen eine Lösung findet.
Ein grosses Dankeschön an alle meine «helfenden Hände» im Hintergrund. Sie halten mir den Rücken frei, damit ich mich meinen «eigentlichen» Aufgaben widmen kann. Seien es meine Küchenfeen, die immer etwas Tolles für uns auf den Tisch zaubern. Oder unsere akribischen Revisoren welche wegen Terminproblemen eine kurze und knackige Revision mit mir durchführten, die papiersammelnden Familien, sowie die klatschende Fangemeinde am Pool bei den Wettkämpfen!
Dank der aktiven Mithilfe und Unterstützung von Seiten der Eltern können wir unser Vereinsleben durchführen und der Vorstand wird dadurch enorm entlastet. Dafür danke ich euch von Herzen. Ich bin sehr stolz auf „mein“ WSCA-Team!
Yvonne Petrovic-Denzler
Präsidentin WSCA
Jahresbericht Gruppe 1 und Wettkampf
Zuerst zu den Wettkämpfen: In der vergangen Saison haben 22 WSCA Schwimmerinnen und Schwimmer an insgesamt 14 Wettkämpfen teilgenommen. Wir hatten total 420 Starts. Das ergibt durchschnittlich etwas über 5 Wettkämpfe und 9 Starts pro Schwimmerin und Schwimmer. Durchschnittlich waren 8.5 Schwimmerinnen und Schwimmer an jedem Wettkampf. Auch wenn die Ausbeute von Medaillen (total 83, davon 19 Gold, 29 Silber und 35 Bronze) und Bestzeiten sehr gut war, müssen wir leider feststellen, dass die Teilnahmebeteiligung tiefer war als gewohnt. Wir waren an einigen Wettkämpfen mit weniger als 8 Schwimmerinnen und Schwimmern. Natürlich verfälschen die zwei Schweizermeisterschaften diese Statistik etwas. Wir sind aber sicher stolz drauf, mit Lea regelmässig an Schweizermeisterschaften dabei zu sein.
Auch in den Trainings machen wir ähnliche Beobachtungen. Die Trainings laufen insgesamt gut, sehr gut. Wir haben eine hohe Qualität und können gut mit den Schwimmerinnen und Schwimmern arbeiten. Es wird viel gelernt. Wir konzentrieren uns auch darauf, in unserem Team weit verbreitete Schwachstellen gezielt anzugehen. Dies führt zu Erfolg. Wir haben ein tolles Kernteam von motivierten und aktiven Schwimmerinnen und Schwimmern, die oft und regelmässig trainieren und sich sehr gut einsetzen.
Leider mussten wir, vor allem in der zweiten Hälfte des Vereinsjahres, aber feststellen, dass wir einerseits einige Schwimmerinnen und Schwimmer hatten, die sehr selten im Training waren und auch nur an wenigen Wettkämpfen teilnahmen. Andererseits, und das beunruhig uns mehr, stellen wir fest, dass vor die Trainings am Freitag Abend, aber auch das am Samstag relativ schlecht besucht waren. Wir haben diese Situation dazu genutzt, jungen und motivierten Schwimmerinnen und Schwimmern aus der Gruppe 2 zusätzliche Trainingsmöglichkeiten anzubieten. Wir wussten ja auch bereits relativ früh, dass uns einige der älteren Schwimmerinnen und Schwimmer per Ende Saison verlassen werden und dass somit Platz in der Gruppe 1 frei wird.
Ein Highlight des Trainingsjahres war sicher unser Trainingsweekend. Wie üblich hatten wir Trainings für Freitag Abend, Samstag - am Vormittag in der Turnhalle - und am Sonntag geplant. Die Trainings am Freitag Abend und am Samstag Nachmittag in Ottenbach haben wir wie üblich gut genutzt und auch Videoanalysen eingebaut. Da uns das Bad in Ottenbach am Sonntag nicht mehr zur Verfügung stand, mussten wir eine Alternative suchen. Dank Yvonne’s grossartigem Einsatz konnten wir einen Trainingstag im Campus Sursee organisieren. Das Training auf der langen Bahn tat all unseren Schwimmerinnen und Schwimmern sehr gut. Auch war die Stimmung ganz anders. Wir haben auch das Umfeld in Sursee genossen.
Auch die Trainingswoche in Ottenbach war ein Erfolg. Ausnahmsweise konnte ich im Oktober 2024 zumindest teilweise selber dabei sein. Auch in unserem eigenen Hallenbad kann intensiv und fokussiert gearbeitet werden und wenn man eine Woche am Stück sich wirklich einsetzt, bringt es einem schnell einen grossen Schritt weiter.
Auch dieses Jahr freut es mich, die fleissigsten Schwimmerinnen zu erwähnen. Die Statistik erstreckt sich über die Kursdauer bei Jugend und Sport, Somit von Oktober bis Oktober. Eloise hat es auf 90% Anwesenheit geschafft, gefolgt von Ilaria mit 71% und Malou mit 69%. 7 Schwimmerinnen und Schwimmer haben über 60% der Trainings besucht, 9 über 50%.
Ein herzlicher Dank geht auch an meine Co-Trainer Dawn und Simon, inzwischen auch Yannic und and Leandra und andere Springerinnen und Springer bzw. 1418-Coaches, die bei Bedarf einspringen und aushelfen. So können wir alle Trainings abdecken, auch wenn man jemand ausfällt.
Urs Künzler
Jahresbericht Gruppe 2
Werter Vorstand, Werte Trainer, Werte Schwimmer und werte Eltern
Ich habe erneut die Ehre, den Trainerbericht der Gruppe Zwei, zu präsentieren.
Das Vereinsjahr 2024/25 betrachte ich als grosses Aufbaujahr der Gruppe zwei. Nicht nur in Sachen Anzahl Teilnehmer und Anzahl geschwommener Kilometer, sondern auch in Sachen Trainingsverhalten. Aber lasst mich von Anfang an erzählen. Ich durfte bereits Ende letzten Vereinsjahres einige gut trainierte Schwimmer in die Gruppe 1 schicken. Dabei habe ich nicht alle Mitglieder, die meines Empfindens in die Gruppe 1 gehören weiter gegeben. Meine Überlegung war, einzelne ältere Schwimmer der Gruppe zu behalten, die den Nachkömmlingen zeigen, wie es läuft, die sie motivieren, die als Vorbilder funktionieren. Es gab bei einzelnen Personen zwar ein bisschen Verwirrung, ich bin aber der Meinung, es hat wunderbar geklappt. Da es zu dieser Zeit eher weniger Wettkampfschwimmer gab lag der Fokus voll und ganz auf dem Training.
Bereits im Februar, konnte ich dann endlich die nächsten Schwimmer weitergeben in die Gruppe 1 und bekam neuen Zuwachs. Eine neue Gruppenkonstellation und ich kann nur ein Wort dazu sagen „hervorragend“. Es bildeten sich schnell kleine individuelle Teams, die sich gegenseitig fördern und motivieren. Auch wenn ich es vielleicht zu wenig sage, aber ihr macht das alle super. Die Trainingspräsenz ist sehr gut (Durchschnitt 14/15 von aktuell 18), die Trainingsleistung zeigt sich sehr zuvorkommend und die Trainingsbereitschaft ist vorhanden, den Willen, mehr zu geben. Anhand von was mache ich das Stichfest, ich nehme diese Wörter nicht aus den Wolken. Wenn ich sage, wir sollen schneller Schwimmen, dann schwimmen wir schneller, wenn ich sage, wir Schwimmer mehr, dann schwimmen wir mehr und wenn ich sage wir sollen etwas unterlassen, dann hören wir mit dem Blödsinn auf.
Das Resultat hat sich gezeigt, es erhielten viele Schwimmer im Sommer die Wettkampflizenz und bestritten schon zum Teil ihre ersten Wettkämpfe.
Ich habe mich schon öfters dabei ertappt, wie ich gerne vor den anderen mit dieser Gruppe prahle. Wie diese Gruppe diszipliniert ist und wie sie die richtige Mentalität ausstrahlt. Gut, es gibt hier eins zwei Kandidatinnen die auf sympathische Art und Weise sag ich jetzt mal, gerne Diskutieren, aber schlussendlich muss man auch sagen, dass es völlig normal ist.
Hier in der Gruppe zwei wird der Grundbaustein gelegt, um später im Teenager/Erwachsenenalter unser bestes ich zu zeigen. Wir schauen jetzt in die Zukunft und bauen diese gemeinsam auf.
Ich plane die Trainings immer so, dass ein ganz bestimmtes Gefühl am Ende entsteht. Ein Gefühl des Stolzes, sodass die Teilnehmer zu sich selber sagen können, heii ich habe etwas erreicht. Denn am Ende vom Tag geht es nur darum, überall im Leben „Es durchgezogen zu haben“. Wo liegt die Passion, bei 10*200m, wo liegt die Passion bei dem 20-sten Startsprung, ich habe es einfach gemacht und nur darum geht es. Sich selber zu reflektieren und sich selber zu sagen, ich bin auf dem richtigen Weg. Wie wollt ihr in Erinnerung bleiben. Als derjenige, dem es egal war, ob er ins Training kam, ob er sich gesteigert hat oder einen roten Kopf hatte am Ende eines Sets. Oder wollt ihr diejenigen sein, zu denen man aufschaut, die einen Einfluss auf das Team haben, diese, welche die extra Meile gehen und geradezu unverzichtbar im Training sind.
Ich möchte zum Abschluss noch zwei Themen ansprechen, die meiner Meinung nach sehr aktuell sind. Zuerst wäre da Trainieren unter Stress. Schule und Arbeit kommt klar über dem persönlichen Hobby, aber ich animiere Jeden dazu, sich einen Zeitplan zu machen. Mit Zeitplan ist vieles möglich. Sich einteilen, wann wird gelernt und wann wird trainiert
Das gleiche auch mit Freunden. Lasst das Training nicht schleifen, damit ihr mit Freunden etwas unternehmen könnt. Ich bin ein völliger Fan von gemeinsamen Erinnerungen aufbauen, aber lasst nicht das Training aus, um zum 100-sten mal einen Spaziergang zu machen mit den gleichen Leuten, die ihr gestern gesehen habt und ihr morgen sieht. Wie ich bereits gesagt habe, wir legen heute den Grundbaustein für den Schwimmer von Morgen.
Ich habe in letzter Zeit oftmals Traurigkeit bei den Schwimmern nach einem Rennen oder Wettkampf verspürt. Es scheint mir so, als hätten sie Angst zu versagen. Angst seine Mitmenschen zu enttäuschen oder das Andere schlecht von einem denken. Ich als Trainer kann euch sagen, lasst diesen ganzen Stress weg. Dieser ganze Ablauf, spielt sich nur in eurem eigenen Kopf ab. Er ist fiktiv. Es kommt nicht auf einen Wettkampf darauf an. Es kommt auf die Leistung im Training an. Ist man dabei, hat man die innere Stärke durchzuhalten. So sehe ich das als Trainer. Und wer kennt euch besser als euer Trainer, genau, eure Eltern. Sie sehen den Einsatz, den Ihr gebt, Sie sehen wie bemüht ihr seid. Das ist die Voraussetzung, damit sie stolz auf euch sind. Und das sind sie. Wer sich jetzt denkt, ich habe weder am Wettkampf oder an der Clubmeisterschaft gezeigt, was ich kann, und habe auch nicht richtig trainiert, der weiss, was er spätestens ab nächster Woche zu tun hat, um alle vom Gegenteil zu überzeugen.
Ich nutze diese Gelegenheit gerne, um mich bei meinen Hilfstrainern Alessio und Eloise zu bedanken. Ohne diese Vorbilder wären die Trainings nur halb so effizient.
Yannic Petrovic
Jahresbericht Gruppe 3
Wir arbeiten in der Gruppe 3 seit geraumer Zeit vor allem an den Disziplinen Freistil und Rücken und haben bereits die Rollwenden, welche beim Wenden an der Wand dazu gehören, geübt und es wird bereits bei einigen SchwimmerInnen regelmässig und korrekt angewendet.
Wir arbeiten ab und zu an der Disziplin Brust, bei der Lage Schmetterling trainieren wir nur den Beinschlag, da diese Technik sehr anspruchsvoll ist und in die Gruppe 2 gehört.
Die Kinder arbeiten sehr motiviert während den Trainings und man kann die Fortschritte sehr gut erkennen, sie müssen aber ab und zu auch Übungen machen, wo sie nicht so gerne machen oder nicht so viel Spass machen. Dies gehört jedoch auch zum Schwimmtraining.
Es freut mich sehr, dass fast alle immer ihre Schwimmbrillen und Badekappen mit im Training dabei haben und fast alle pünktlich zum Training erscheinen. Seit dem Sommer haben wir auch in der Gruppe 3 die Badekappenpflicht eingeführt, dies ist eine optimale Vorbereitung auf die Gruppe 2 und auf die zukünftigen Wettkämpfe. Wir sind uns bewusst, dass einige SchwimmerInnen damit noch etwas Mühe haben.
Auch in diesem Vereinsjahr gab es Wechsel in die Gruppe 2 zu Yannic, wo die Möglichkeit besteht ihre Schwimmleidenschaft mit einem zusätzlichen Training zu vertiefen. Neben den Übertritten in die nächste Trainingsstufe gab es auch einige Neueintritte was uns alle sehr freute.
Ich möchte mich herzlich bei meinen Hilfstrainern Iloy, Brianna und Eloise bedanken, die mich während den Trainings tatkräftig unterstützten. Ein grosser Dank geht auch an das ganze Trainerteam wo sich gegenseitig immer unterstützt und viel Zeit in den Verein und in die Trainings investiert.
Während dem letzten Vereinsjahr führten wir in der Gruppe 3, 37 Trainings durch welche von allen sehr regelmässig besucht wurden. Am meisten Trainings, nämlich 25 haben Teodor Colegiu, Andi Georgescu, Vincent Porto und Yehor Vorobiov besucht. Taiisa Vorobiova ist knapp dahinter mit 24 besuchten Trainings. Danach folgen mit 22 besuchten Trainings Marion Kadurik und Yeho Melnyk. Bravo macht weiter so!
Leandra Dupont, Trainerin Gruppe 3
Yvonne Petrovic