Jahresberichte 2019 | WSCA Online
10.12.2019

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Protokoll vom 09.11.2019

Jahresberichte 2019

Jahresbericht der Präsidentin 2019

Es ist wieder einmal mehr Zeit, um euch von meinem dritten Amtsjahr als Präsidentin des WSCA zu berichten.

Mein Jahr 2018/2019 war geprägt von Veränderungen und Abschieden. Aber lasst mich der Reihe nach berichten.

Nach der letzten Generalversammlung stand schon eine Woche später das beliebte «Chlausschwimmen» mit Spiel und Spass in den verschiedenen Teams auf dem Programm. Natürlich war die anschliessende Rangverkündigung der Clubmeisterschaft der krönende Abschluss unserer Anlässe im Jahr 2018.

In dieser Zeit informierte uns unsere Trainerin Renate Spagnoletti, dass sie sich im Laufe des kommenden Jahres aus ihrer Trainertätigkeit beim WSCA langsam zurückziehen möchte. Nach all den Jahren mit 4 Trainings pro Woche erstaunte mich das zwar nicht, dass der Wunsch da war, sich mehr Freizeit zu gönnen zu Gunsten der Familie. Wenn dann aber der Zeitpunkt da ist, an welchem einem so eine Mitteilung überbracht wird, ist man dann doch im ersten Moment ziemlich perplex! Mein erster Gedanke war: wie geht es jetzt weiter! Das hiess für uns: Neuorganisation!

Es brauchte einige Abklärungen, Besprechungen und Umstrukturierungen, jedoch zeigten sich die Trainer so flexibel und gewillt diese grosse Lücke zu Gunsten und zum Wohle des Vereins zu schliessen, dass eine Lösung für diese Situation relativ schnell gefunden wurde. Nun ging es daran, die Schwimmer und Schwimmerinnen und ihre Eltern zu informieren. Der Schock war gross und der Abschied im Frühling fiel schwer.
An dieser Stelle möchte ich dem gesamten Trainerteam ein grosses Lob und ein riesiges Dankeschön aussprechen. Eine rasche Findung einer Lösung und ein flexibles umstellen des Trainingsplanes, verdanken wir Euch! Das ist nicht selbstverständlich und ich weiss dies sehr zu schätzen.

An unserem Trainingsweekend Ende März wurde Renate am Grillabend vom gesamten WSCA Team mit Schwimmern und Schwimmerinnen und Eltern würdevoll verabschiedet. Als grosse Überraschung fanden einige ehemalige WSCA Schwimmer den Weg zu uns nach Ottenbach, um mit uns Reni’s Abschied zu zelebrieren. Das freute uns riesig!

Natürlich wurde an diesem Wochenende auch fleissig trainiert, geübt und an der Technik gefeilt. Die gemeinsamen Momente während den Pausen oder dem Essen wurden genutzt, um miteinander zu plaudern, spielen oder wie die «Jungen» sagen «zu chillen». Dies ist jeweils ein optimaler Zeitpunkt, um einander besser kennenzulernen und als Team oder Gruppe zusammenzuwachsen. Wenn ich die verschiedenen Grüppchen während der Mittagspause miteinander Zeit verbringen sah, sprang mein Herz vor Freude, denn genau das ist es, was wir unter anderem an solch einem Anlass fördern möchten.

Ende April stand ein weiteres, grosses Ereignis in meiner Agenda. Ich durfte an das 100-jährige Jubiläum von Swiss Swimming. In dieser Feier war die Delegiertenversammlung integriert und somit war die Teilnahme an diesem Anlass obligatorisch. Die Reise führte nach Vevey in den Kanton Waadt! Zwischen den obligatorischen Teilen der Versammlung hatten wir relativ viel Freizeit und dementsprechend wurde ein vielfältiges Programm für uns auf die Beine gestellt. Wir durften den Aufbau, also die Baustelle, der grossen «Fète des Vignerons» begutachten und die Arena besichtigen. Dieses Fest, welches erst im August stattfand, wird nur alle 20 bis 25 Jahre gefeiert. Der gesamte Kanton Waadt stand unter dem Motto dieses Weinfestes. Der Besuch der schönen Seepromenade oder des «Charlie Chaplin Museums» war ein weiteres Highlight dieses Wochenendes. An einem Vortrag über die Geschichte dieses Verbandes, welcher die vier Sportarten: Diving, Swimming, Artistic Swimming und Water Polo unterstützt und fördert, erfuhren wir einiges über die Gründung und den Aufbau dieser Institution «Swiss Swimming». Gegründet wurde der Schweizerische Schwimmverband «Swiss Swimming Federation» übrigens in der französischen Schweiz.

Es stellte sich heraus, dass es schon damals schwierig war mit der deutschen Schweiz zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten. Es gab also schon damals einen «Röschtigraben».

Kaum wieder im Alltag des WSCA’s zurück, erreichte uns eine traurige Nachricht. Unsere langjährige Trainerin, Vorstandskollegin oder einfach «unsere» herzensgute Vreni Lutz verstarb Mitte Mai nach langer Krankheit. Es war uns bekannt, dass sie sehr krank war, jedoch überraschte und konsternierte uns diese Nachricht von ihrem Ableben. Im Team besprachen wir, wie wir uns von ihr gebührend verabschieden können. So wie Vreni selbst war, machten wir dies im Stillen, schlicht und ruhig. Wir werden «unsere Vreni» immer in liebevoller Erinnerung behalten und danken ihr für Ihr grosses Engagement für unseren Verein.

Neben den verschiedenen sehr erfolgreichen Wettkämpfen in den Frühlings- und Sommermonaten, führten wir im Juni unsere obligate Papiersammlung in Ottenbach durch. Dank der perfekten Organisation funktionierte alles hervorragend. Wir brauchten dieses Jahr zwar etwas mehr Zeit, da wir etwas weniger Erwachsene aber dafür mehr jüngere Helfer zur Verfügung hatten. Dies spielte aber überhaupt keine Rolle, denn bei uns wird Teamarbeit grossgeschrieben. Sprich: Gross hilft Klein! Ich staunte nicht schlecht, wie die Kleinen mitanpackten! Gutgelaunt, jedoch ziemlich müde und erschöpft, wurden wir zum Schluss mit einem feinen Lunch verwöhnt. Herzlichen Dank an Alle, die dazu beigetragen haben, dass dieser Anlass reibungslos durchgeführt werden konnte.

Mit einer kleinen Delegation waren wir an der diesjährigen Seeüberquerung vertreten und somit dem letzten Anlass vor der Sommerpause. Ich konnte aus privaten Gründen dieses Jahr leider nicht mit dabei sein. Selbstverständlich werde ich versuchen, nächstes Jahr mit hoffentlich ganz vielen WSCA Schwimmern und Schwimmerinnen an diesem Event teilzunehmen.

Dies war mein persönlicher Rückblick meines dritten Amtsjahres als WSCA- Präsidentin. Ich bin immer noch top motiviert, habe für das kommende Jahr einiges auf Lager und fordere mein Team mit meinen Ideen und Vorschlägen immer wieder auf’s Neue! In diesem Zusammenhang möchte ich wieder einmal mehr betonen, wie stolz und dankbar ich auf mein Vorstands- und Trainerteam bin. Sich in unzähligen Stunden während ihrer Freizeit für den Verein einzusetzen, ist nicht selbstverständlich. Dieses Jahr hat mir persönlich sehr gezeigt, dass der Teamgeist und der Zusammenhalt im Team auch in schwierigen Zeiten zu unglaublichen Ergebnissen führen kann. Ein ganz herzliches Dankeschön an mein gesamtes WSCA Team!

Yvonne Petrovic-Denzler
Präsidentin WSCA

Jahresbericht Gruppe 1 und Wettkampf

Auch in der vergangenen Saison nahmen wir wieder an verschiedenen Wettkämpfen teil. Es waren Veranstaltungen auf Top-Niveau dabei, z.B. in Uster oder Oerlikon und auch kleinere wie zum Beispiel in Bremgarten. Wir nahmen mit insgesamt 27 Schwimmerinnen und Schwimmern an 10 Anlässen teil. Aus 719 Starts resultierten 78 Medaillen, davon 20 goldene, 26 Mal Silber und 32 Mal Bronze. Die Medaillen verteilten sich auf 13 Schwimmerinnen und Schwimmer.

Die Zahlen lassen sich sehen. Viel wichtiger sind aber die Leistungen, die Fortschritte, der Einsatz und vor allem die Motivation und der Spass am Schwimmsport. An den Wettkämpfen sehen wir klare Leistungssteigerungen. Meist korrelieren diese mit dem Einsatz im Training. Allerdings sehen wir immer wieder bei älteren Schwimmern vorübergehende Stillstände trotz gutem Trainingsfleiss. Das ist normal und soll niemandem von fleissigen Trainingsbesuchen abhalten. Der Erfolg wird kommen. Leider müssen wir aber feststellen, dass Trainingspräsenz nicht ausreicht. Wir haben aktuell eine Gruppe sehr junger Schwimmer in der Gruppe 1. Diese sind eigentlich zu jung für die Trainings in der Gruppe 1. Dadurch verbringen die Trainer zu viel Zeit und Energie damit, sicherzustellen, dass der Trainingsbetrieb funktioniert, dass man sich nicht gegenseitig stört und dass die Schwimmer das vorgesehene Trainingsprogramm schwimmen. Es wäre aber eine Voraussetzung in Gruppe 1, dass die Schwimmer selbst motiviert sind und die notwendige Disziplin haben. In Zukunft werden wir darauf mehr Wert legen, wenn wir Schwimmer in Gruppe 1 aufnehmen.

Wir möchten dieses Jahr folgende Schwimmer speziell erwähnen. Neu in die Gruppe 1 eingetreten sind: Cora, Cédric, Alessio, Luca Stutz, Tim und Sabrina. Die grösste Trainingspräsenz haben wir gezählt bei: Leonie (142 von 154), Melina (138) und Yannic (136). Auch Sophia, Cora und Alessio haben über 70% der Trainings besucht.

Urs Künzler

Jahresbericht Gruppe 2

SchwimmerInnen welche neu in die Gruppe 2 wechseln, sollen nach einem halben bis einem Jahr an Wettkämpfen teilnehmen. Um Disqualifikationen zu vermeiden, wird in den Trainings grossen Wert auf korrekte Wenden gelegt. Ganz nach dem Motto «Wer nicht hören will, muss fühlen.» dürfen die SchwimmerInnen Liegestützen machen, wenn sie falsch wenden.

Dadurch, dass die SchwimmerInnen in den Trainings und an den Wettkämpfen viel Zeit gemeinsam verbringen, wachsen sie zu einer Gruppe zusammen und es entstehen neue Freundschaften. Das wird für uns Trainer ab und an zu einer Herausforderung. Manchmal unterhalten sich die SchwimmerInnen lieber miteinander als zuzuhören, oder ihre Pausen einzuhalten.

Einige unserer SchwimmerInnen wirken auf mich sehr oft unkonzentriert. Ich würde mir wünschen, dass die SchwimmerInnen im Training mit dem Kopf genauso dabei sind wie mit dem Körper. Nur so kann die Umsetzung dessen erfolgen, was wir den Kindern versuchen beizubringen.

Aus der Gruppe 3 sind im vergangenen Vereinsjahr Brianna, Alina und Malina in die Gruppe 2 aufgestiegen. Im neuen Vereinsjahr sind Noah und Janina dazugekommen. Am meisten Trainings haben Eloise (67), Lena (66), Noemi und Alina (beide 61) absolviert.

Chiara und Yannic unterstützen mich tatkräftig bei den Trainings. Vielen Dank! Herzlichen Dank auch an Reni!

Ergänzende Bemerkung: Bis Ende März 2019 wurde die Gruppe 2 von Renate Spagnoletti geleitet.

Alexia Voser

Jahresbericht Gruppe 3 2018

Die Gruppe 3 setzt sich im Moment aus 18 aktiven Schwimmerinnen und Schwimmer zusammen, davon 10 Mädchen und 8 Knaben. Die Gruppe 3 trainiert jeweils einmal pro Woche am Samstag. Die Schwerpunkte im Training sind:

  • Die Schwimmlagen, Rücken und Kraul
  • Techniktraining
  • Schnelligkeitstraining
  • Ausdauertraining
  • Die weiteren Schwimmlagen, Brust und Delfin werden in der Gruppe 3 noch nicht so intensiv trainiert.

Seit Ende der Sommerferien befassen wir uns in den Trainings mit der Vorbereitung auf die Clubmeisterschaft. Dies ist der einzige Wettkampf, der die Gruppe 3 bestreitet. Ab der Gruppe 2, sind dann die Teilnahmen an auswärtigen Wettkämpfen obligatorisch.

Die Gruppenwechsel erfolgen jeweils nach den Sportferien und Sommerferien. Beim Gruppenwechsel ist es nicht massgebend wie lange der oder die Schwimmerin schon in der Gruppe 3 schwimmt, sondern die Punkte Technik, Ausdauer, Motivation, Konzentration und die Häufigkeit der besuchten Trainings. Somit kann es auch gut vorkommen, dass jemand 3 Jahre in der Gruppe 3 ist und ein anderer nur ein halbes Jahr.

Zum Thema Trainingsbesuch, in diesem Vereinsjahr fanden in der Gruppe 3, 39 Trainings statt. Mia Pletscher war mit 35 Trainingsbesuchen die fleissigste in der Gruppe 3. Es folgten Lydia Hippenmeyer, Lina Nägeli mit 27 Trainings und mit 26 Trainings Ilaria Mazzotta und Oliver Künzler. Im Allgemeinen haben Chiara und ich eine sehr lebendige Gruppe, die uns viel Freude bereitet. Was wir als Trainer den Kindern und den Eltern gerne noch auf den Weg mitgeben würden, ist, dass wir es sehr begrüssen, wenn sich die Kinder für das nicht besuchen der Trainings abmelden und das jeweils im Schwimmsack eine bereits angepasste Schwimmbrille und bei langen Haaren eine Badekappe eingepackt ist.

Claudia Alvarez

Yvonne Petrovic

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